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  • image1 Wenn es durch alle Ritzen zieht, dann ist klar: Das Haus ist undicht. Und das kostet nicht nur Energie, es ist auch unbehaglich
  • image2 Die Thermografie ist eine anerkannte Methode der bilderzeugenden Temperaturmessung.
  • image3 Feuchtemessung zur Feststellung von Wasserschaeden und Kontrolle von Trocknungsmaßnahmen.

Wasserleitungen vor Frost schützen

Wasser hat bei 4° Celsius sein geringstes Volumen. Da es sich bei Frost ausdehnt, trägt es nicht nur zur Erosion von Gebirgen, sondern auch zum Platzen wassergefüllter Leitungen und Behälter bei.

Aussenliegende Leitungen sind naturgemäss am stärksten gefährdet. Sie sollten vor der Frostperiode am Besten abgesperrt und entleert werden.

Bei Dauerfrost hilft eine Isolierung wenig. Notfalls, wenn ein Absperrventil fehlt, kann bei einer frostgefährdeten Leitung durch Ablaufenlassen des Wassers das Schlimmste verhindert werden.

Häufig wird die Frostgefahr im Keller unterschätzt. Kalte Luft fällt nach unten und gelangt oft in den Bereich tief verlegter Hauswasserleitungen und -Zähler. Da genügt ein kleiner Spalt im Fenster, um über Nacht eine Leitung einfrieren zu lassen.

Völlig falsch ist die Annahme, in warmen Heizungskellern könne bei Frost ruhig ein Fenster geöffnet bleiben. Auch in solchen Fällen kriecht die Kaltluft über den Boden und kann niedrig verlegte Leitungen und Wasserzähler zum Erstarren bringen.

Eingefrorene, aber nicht geplatzte Leitungen lassen sich mit Heizlüftern auftauen. Die Verwendung von Lötlampen ist nicht nur wegen der dabei auftretenden starken Materialspannung riskant und sollte dem Fachmann vorbehalten bleiben.

Bei eingefrorenen Wasserzählern empfiehlt sich auf jeden Fall, einen zugelassenen Installateur hinzuzuziehen.